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- Bildungspartner
Bildungspartnerschaft mit der Hauptschule Mettingen
Die Stärkung der Bildungsregion Esslingen ist erklärtes Ziel von Industrie- und Handelskammer, Unternehmen und Schulen. Bildungspartnerschaften von Betrieben und Schulen sollen dabei den Weg zu einem Ausbildungsplatz ebnen helfen. Mit der Hauptschule Mettingen haben die Stadtwerke Esslingen (SWE) 2009 eine solche Partnerschaft vereinbart.
Realschule Oberesslingen und Schelztorgymnasium
2010 wird das Miteinander auf weitere Schultypen ausgedehnt. Schon fortgeschritten sind die Kontakte mit der Realschule Oberesslingen, wo im Rahmen eines runden Tisches mit allen Beteiligten erste gemeinsame Projekte abgestimmt worden sind.
Als weiterer Bildungspartner steht das Schelztorgymnasium in den Startlöchern. Erste gemeinsame Aktionen sind einer vertraglich vereinbarten Partnerschaft vorausgegangen. So haben im vergangenen Jahr Schelztorgymnasiasten und Auszubildende der Stadtwerke bei einer Exkursion ins Donauried bei Langenau die Wasserförderung der Landeswasserversorgung kennen gelernt.
Bildungspartnerschaft mit der Realschule Oberesslingen
Die Stadtwerke Esslingen (SWE) haben den Kreis ihrer Bildungspartnerschaften mit Esslinger Schulen erweitert. Begonnen hatte die Kooperation im vergangenen Jahr, als mit der Grund- und Hauptschule Mettingen ein erster Partner gewonnen wurde. Jetzt wurde das Miteinander um die Realschule Oberesslingen erweitert - die ersten gemeinsamen Projekte sind bereits abgestimmt.
Auf längere Sicht Partner mit den Schulen zu sein sei ebenso Ziel wie ein nachhaltiges und auf den jeweiligen Schultyp abgestelltes System von Projekten. „Ein Gewinn für beide Seiten", ist Lotz überzeugt. Wo sich junge Leute im Rahmen der Bildungspartnerschaften fachlich austauschen könnten, biete sich die Chance, „dass sich der eine oder andere für einen Ausbildungsgang bei den Stadtwerken interessiert". So dient die Bildungspartnerschaft nicht nur den engeren Kontakten zwischen Schule und betrieblicher Praxis. Sie kann auch Anstoß für eine Weichenstellung in die berufliche Zukunft sein.
Stadtwerke Esslingen kooperieren mit Rohräckerschule
Als erstes Unternehmen im Landkreis Esslingen sind die Esslinger Stadtwerke (SWE) eine Bildungspartnerschaft mit einer Förderschule eingegangen. Die SWE ergänzt das Spektrum der Kooperation mit verschiedenen Schultypen.
Bei der Industrie- und Handelskammer wird die Bedeutung von Bildungspartnerschaften unterstrichen- "Wirtschaft und Schule müssen zusammenrücken". Förderschulen dürften dabei nicht ausgeklammert werden. Neben den "Kopfnoten" gebe es noch andere wichtige Aspekte vor dem Start ins Berufsleben, etwa Planungskompetenz oder die so genannte Sekundärtugenden. Wolfram Schetter, der kaufmännische Geschäftsführer der SWE, sieht den Dienstleister geradezu verpflichtet, "als Esslinger Unternehmen sich der Verantwortung für die Gesellschaft zu stellen und so eine Kooperation einzugehen". Wenn es gelinge, die benachteiligten jungen Menschen aus der Förderschule zu motivieren und ihre individuellen Fähigkeiten zu stärken, sie viel erreicht. Dass Unternehmen mit Förderschulen zusammenarbeiten, "ist keineswegs eine Selbstverständlichkeit" meint Rektorstellvertreter Karl-Heinz Schmid. Auch er ist überzeugt, dass die Adressaten des Vorhabens in irgendeiner Weise angesprochen werden können_ "Jeder hat seine Stärken". SWE- Technikchef Wolfgang Lotz will nicht widersprechen. In der Partnerschaft steckten Chancen, die es zu nutzen gelte. Sie biete auch eine Plattform, "um die Schüler mit Umweltthemen vertraut zu machen".
Stadtwerke kooperieren mit Schelztor-Gymnasium
Die Zusammenarbeit zwischen dem Esslinger Schelztor-Gymnasium und den Stadtwerken Esslingen (SWE) ruht jetzt auf einer vertraglichen Grundlage. Die vereinbarte Bildungspartnerschaft ist die 56. in der Region und für das lokale Versorgungsunternehmen bereits die vierte. Damit liegen die SWE an der Spitze im mittleren Neckarraum. Die Partnerschaften helfen beispielsweise Schülern bei der beruflichen Orientierung und verknüpfen den Schulalltag mit der betrieblichen Praxis. Mit dem Schelztor-Gymnasium hatte es schon bisher gemeinsame Aktionen wie Exkursionen oder einen Informationsaustausch zum Thema Thermographie gegeben. Das Schelztor-Gymnasium komplettiert das Partnerschaftsquartett, zu dem neben der Rohräckerschule, die Realschule Oberesslingen und die Grund- und Hauptschule Mettingen gehören.
Gabriele Alf-Dietz hat bei der Unterzeichnung des Partnerschaftsvertrages die Vorzüge des gemeinsamen Vorgehens auf den Punkt gebracht. Für die Rektorin des Schelztor-Gymnasiums profitieren beide Partner von der Abmachung. Wolfgang Lotz, technischer Geschäftsführer der SWE, hofft auf Denkanstöße bei den Gymnasiasten, was die mögliche Berufswahl angeht. In Versorgungsunternehmen warten "hochinteressante Aufgaben für Abiturienten". Die Vermittlung von Technikthemen falle den Schulen nicht leicht. Über eine Bildungspartnerschaft, ist Chemielehrer Dr. H.P. Haseloff zuversichtlich, ließen sich einschlägige Themenkreise besser in den Unterricht integrieren. "Wir wollen das griffig aufarbeiten". Die Bildungspartnerschaft umfasst ein bewährtes Bausteinsystem. Das Unternehmen präsentiert sich, es bietet Schülern die Möglichkeit zur Berufserkundung, vermittelt praktisches Wissen bei Betriebsbesichtigungen und steuert sein Know-How für den Unterricht bei. Etwa zu den Themen Erdgas und Wasser.