So funktioniert eine Biogasanlage
Die Entstehung von Biogas ist ein allgegenwärtiger Prozess, der sich in der Natur unter Luftabschluss vollzieht. Biogasanlagen machen sich diesen Prozess zunutze und schaffen technisch konstante anaerobe (ohne Sauerstoff) Voraussetzungen, um den Gärprozess zu optimieren und kontinuierlich konstante biochemische Bedingungen zu schaffen.
Entstehung
Biogas entsteht beim anaeroben mikrobiellen Abbau von organischen Stoffen. Als organische Stoffe gelten alle Stoffe und Substanzen pflanzlichen oder tierischen Ursprungs, die einen relativ hohen Kohlenstoffanteil aufweisen.
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Als Ausgangsstoffe (Substrate) für die Vergärung in Biogasanlagen eignen sich Rinder- und Schweinegülle sowie Festmist, Geflügelmist, alle Arten von Gemüse und Pflanzenabfällen, Mähgut, Treber, Trester, Schlempe, Abfälle aus der Verarbeitung tierischer Produkte, aber auch Öle und Fette.
Die Gasausbeute unterscheidet sich je nach Substrat. Der organische Anteil an der Trockensubstanz sowie substratbedingte Hemmungen und Abbauzeiten haben einen entscheidenden Einfluss auf die Gasausbeute und Gasqualität. Je höher der Methananteil im Gas, desto höher der Brennwert des Gases.