Unternehmensgeschichte
Dampfmaschinen waren Hightech, nichts war schneller als die Eisenbahn, nichts heller als die neuen Gaslaternen. Man schrieb das Jahr 1855, als in Esslingen die "Gasanstalt“ gegründet und damit der erste Schritt zu moderner Beleuchtung getan wurde. Die enormen Vorteile von Gas als Heizenergie nutzte man in größerem Umfang erst rund 100 Jahre später. Dem jungen Unternehmen wurde bald auch die Versorgung der Bürgerschaft mit sauberem Trinkwasser übertragen.
Heute heißt das Unternehmen „Stadtwerke Esslingen am Neckar GmbH & Co. KG", kurz SWE genannt. Die Stadt Esslingen und die Energie Baden-Württemberg AG sind zu gleichen Teilen die Gesellschafter. Dementsprechend ist der Aufsichtsrat besetzt.
Mit rund 150 Mitarbeitern liefern die SWE Wasser, Erdgas, Wärme, betreiben die Esslinger Bäder und bieten viele weitere Dienstleistungen wie Contracting und Facility Management an.
Geschichtszahlen
1855 Am 8. Januar schließen die Esslinger Unternehmen Deffner, Merkel und Hardtmann mit der Maschinenfabrik Esslingen und der königlichen Eisenbahnverwaltung einen Gesellschaftsvertrag über die Errichtung einer Gasbeleuchtungsanstalt. Das Werk wird auf dem Bahnhofsvorplatz angesiedelt.
1858 Am 13. Juli tritt die Stadtgemeinde Esslingen der Gesellschaft bei.
1859 Da die Nachfrage nach Gas steigt und eine notwendige Erweiterung des Werks auf dem alten Platz nicht mehr möglich ist, wird das Gaswerk vom Bahnhofsvorplatz auf den Schelzwasen verlegt, wo es noch heute seinen Standort hat.
1860 Das neue Gaswerk geht im Juni in Betrieb. Es werden drei Öfen mit schrägliegenden Retorten aufgestellt, eine mechanische Be- und Entladevorrichtung; zwei Gasbehälter mit zusammen 3.500 m³ Inhalt und Nebenanlagen gebaut. Das Gas wird durch Vergasung von Kohle unter Luftabschluss erzeugt.
1861 Die Gemeinde Oberesslingen erhält Gas.
1862 Obertürkheim wird an das Versorgungsnetz der Stadt Esslingen angeschlossen. Obertürkheim bezahlt die Kosten der Berohrung selbst, erhält eigene Verteilerhoheit und liefert Gas nach Uhlbach weiter. Mit der Eingemeindung Obertürkheims nach Stuttgart im Jahr 1922 wird die Gaslieferung von Esslingen nach Obertürkheim eingestellt.
Ein neuer Gasbehälter mit 12.000 m³ Inhalt wird erstellt.
Die tägliche Leistung des Werks beträgt nun 10.000 m³.
1916 Das Ofensystem wird geändert. Es werden drei Schrägkammeröfen, Fabrikat Didier, gebaut. Sämtliche Werksanlagen werden modernisiert. Das Ofensystem bleibt bis 1956 teilweise in Betrieb.
1917 Die Stadt Esslingen kauft das Gaswerk Köngen (Baujahr 1913) mit den Verteilernetzen in Köngen, Unterboihingen, Wendlingen und Denkendorf. Esslingen tritt durch den Kaufvertrag in die schon abgeschlossenen Gaslieferverträge mit diesen Gemeinden ein. Mit diesem Kauf kommt Esslingen der Stadt Stuttgart, die das Werk Köngen ebenfalls kaufen will, zuvor.
1918 Die Gaslieferung an die Gemeinden Berkheim und Nellingen wird aufgenommen.
1927 Die Gaserzeugung im Gaswerk Köngen wird eingestellt.
Die fehlende Verbindungsleitung von Nellingen nach Denkendorf ist inzwischen fertiggestellt.
Die Gaslieferung erfolgt nun vom Gaswerk Esslingen aus.
Die jährliche Gasabnahme beträgt 5,8 Millionen m³.
1929 Mit Vertrag vom 10. Juli geht die Gesellschaft "Gasfabrik Esslingen am Neckar" in den alleinigen Besitz der Stadt Esslingen über. Die Stadt übernimmt die Anteile der übrigen Gesellschafter (40 %). Zwei weitere Ofenblöcke werden erstellt. Die Tagesleistung des Werks steigert sich auf 40.000 m³.
Das Werk ist zu diesem Zeitpunkt dann ein rein kommunaler Betrieb.
1942 Zwischen dem Versorgungsnetz der Stadt Stuttgart und der Stadt Esslingen wird eine Verbindungsleitung gebaut.
Bis 1945 reicht die Kapazität des Esslinger Gaswerks nicht mehr aus. Ein weiterer Ausbau des Werks wird mit Rücksicht auf die schwebenden Ruhr- und Saar-Ferngasprojekte von der Aufsichtsbehörde nicht genehmigt. Um die Maschinenfabrik Esslingen mit Gas beliefern zu können, wird daher mit Stuttgart ein Gaslieferungsvertrag abgeschlossen.
1945 Mit Kriegsende muss die Gasversorgung und Erzeugung eingestellt werden, da in allen Zweigen des Lebens ein völliges Chaos eingetreten ist.
Dem Stuttgarter Gaswerk Gaisburg ist es jedoch gelungen, einige Öfen unter Feuer zu halten. Es kann deshalb, sofort nach Erhalt von Kohle, die Gasversorgung wieder aufnehmen und auch die Stadt Esslingen kurzfristig mit Gas versorgen.
Im selben Jahr nimmt auch Esslingen die Gasversorgung wieder auf.
1953 Die Gemeinde Wernau wird berohrt und von Esslingen aus mit Gas beliefert. Den Anstoß hierfür gibt die Gasgerätefirma Junkers in Wernau.
1954 Die jährliche Gasabgabe erreicht 20 Millionen m³.
Durch den Bevölkerungszuwachs nach dem Krieg und das sich immer mehr durchsetzende Bedürfnis nach veredelter Energie, steigt der Gasverbrauch von 1946 - 1954 ungeahnt hoch an. Die Kapazität des Werks ist nicht mehr ausreichend, sodass zunehmend Gas von den TWS der Stadt Stuttgart bezogen werden muss. Das Stuttgarter Gas wird nicht nur von der Übergabestation Obertürkheim, sondern auch von der Übergabestation Nellinger Linde bezogen.
1956 Bis zu diesem Jahr wird in Esslingen Stadtgas nach dem klassischen Verfahren, Kohle wird unter Luftabschluss vergast, erzeugt. Da dieses Verfahren nun unwirtschaftlich geworden ist, muss nach neuen Möglichkeiten Ausschau gehalten werden.
Man entschließt sich zum Bau einer thermisch-katalytischen Flüssiggas-Spaltanlage. Der Entschluss dazu fällt nicht leicht, da es zu dieser Zeit nirgendwo eine Gasanlage in der Größe gibt, wie sie in Esslingen erforderlich ist. Umfangreiche Überlegungen und Berechnungen gehen dem Bau voraus. Ausschlaggebend für den Bau sind der geringe Platzbedarf und die geringen Bedienungskosten. Während bei der klassischen Gasherstellung ca. 30 Arbeiter beschäftigt werden müssen, genügt bei einer Spaltanlage ein Bedienungsmann. Das heißt, dass drei Arbeiter im Schichtbetrieb die Anlage betreiben können.
Die Tagesleistung beträgt 63.000 m³.
Das Rohprodukt der Spaltgaserzeugung ist Flüssiggas (Propan und Butan), ein Abfallprodukt der Benzinherstellung. Es wird in Kesselwagen der Bundesbahn angeliefert. Erdgas steht zu dieser Zeit noch nicht zur Verfügung. Es besteht auch gar keine Veranlassung, nach einer anderen Energieart Ausschau zu halten, denn die Erzeugung des Spaltgases ist bis Ende des Jahres 1973 wirtschaftlicher als z. B. der Bezug von Erdgas. Da ab diesem Zeitpunkt das Flüssiggas zunehmend von anderen Industriezweigen genutzt wird, steigt der Preis steil an, Erdgas wird jetzt interessant.
Im Werk wird eine große Gasdruckreglerstation erstellt.
In Teilabständen wird vom Werk aus ein Gas-Mitteldruck-Ring mit den dazugehörenden Gasdruckreglerstationen nach Oberesslingen- Kennenburg- Wäldenbronn- Krummenacker- Sulzgries- Neckarhalde- Mettingen- Werk gebaut.
1961 Der Gasverbrauch steigt sprunghaft an, da Stadtgas zunehmend als Wärmequelle für Heizzwecke verwendet wird.
Ein zweiter Spaltofen mit einer Tagesleistung von 71.000 m³ wird erstellt.
Gleichzeitig wird auch, erstmals in der Bundesrepublik, eine Konvertierungsanlage zur Herabsetzung des Co-Gehaltes des Spaltgases von 24 % auf unter 10 % erstellt.
Im selben Jahr wird noch der erste Spaltofen umgebaut und seine Leistung auf 71.000 m³ pro Tag erhöht.
Aus Sicherheitsgründen und zur Abdeckung der Stundenspitzen wird ein Stadtgaskugelbehälter mit einem Inhalt von 50.000 m³, bei 7 atü Druck, samt der zugehörenden Kompressorenanlage, erstellt.
1962 Durch den steigenden Gasverbrauch kann ein dritter Spaltofen mit Konvertierungsanlage und einer Leistung von 71.000 m³ pro Tag erstellt werden.
Das Spaltwerk hat nunmehr eine tägliche Leistung von 213.000 m³.
1963 Eine zweite Flüssiggasvorratskugel mit 400 t Fassungsvermögen wird in Betrieb genommen.
1964 Der vierte Spaltofen mit einer täglichen Leistung von 125.000 m³ geht in Betrieb, auch hier wird eine Konvertierungsanlage eingebaut.
1965 Ein fünfter Spaltofen mit Konvertierungsanlage und einer täglichen Leistung von 165.000 m³ geht in Betrieb.
Das Industriegebiet der Gemeinde Zell wird an die Gasversorgung der Stadtwerke Esslingen angeschlossen.
1970 Durch die stürmische Entwicklung der Gasabgabe müssen die Erzeugungs- und Speicheranlagen permanent erweitert werden. Das zur Verfügung stehende Gelände erlaubt nun kaum mehr einen weiteren Ausbau.
Im selben Jahr wird eine Mitteldruck-Gasleitung vom Industriegebiet Sirnau nach Wernau verlegt. Nun kann an Stelle von TWS Gas, Esslinger Gas in Wernau verteilt werden.
1971 Erdgasbezugsverhandlungen werden aufgenommen. Als diese Verhandlungen kurz vor dem Abschluss stehen, wird den SWE mitgeteilt, dass die erforderlichen Gasmengen nicht mehr zur Verfügung stehen. Ursprünglich sollen
ab 1.10.1972 50.000 m³ Erdgas pro Tag und
ab 1.10.1973 200.000 m³ Erdgas pro Tag geliefert werden.
Mit einem Schreiben vom 15.7. werden nur noch 15.000 m³ pro Tag zugesagt. Da diese Menge viel zu gering ist, müssen die Verhandlungen ausgesetzt werden.
1972 Aus der Erdgasleitung der TWS wird Erdgas an das Kraftwerk Altbach geleitet und über die SWE abgerechnet.
1973 Im Werksgelände wird eine Flüssiggas-Luftmisch-Anlage zur Versorgung von Weil erstellt. Diese Anlage stellt erdgasähnliches Gas her. Die notwendige Umstellung der Gasgeräte in Weil ist eine Vorleistung für einen späteren Erdgasbezug und auch eine Vorübung für eine Erdgasumstellung.
Zur Sicherung der Gasversorgung hat Herr Oberbürgermeister Klapproth die Verhandlungen über den Bezug von Erdgas wieder in Gang gebracht.
1974 Im früheren Gelände des Barackenlagers "Schwertmühle" wird eine Flüssiggas-Luftmisch-Anlage, mit Speichermöglichkeiten für Flüssiggas, erstellt. Diese Anlage versorgt das Industriegelände Esslingen und Zell.
1975/76 Aus der Mischanlage Schwertmühle werden versorgt:
Industriegebiet Sirnau
Industriegebiet Zell
Sirnau
Teile von Berkheim
Wernau
Köngen
Wendlingen
Fa. Ritter in Wendlingen
Um diese Gebiete mit Mischgas von der Schwertmühle versorgen zu können, müssen Mitteldruckleitungen, die als Hochdruckleitungen abgedrückt werden, von Wernau nach Köngen verlegt werden. Von Sirnau wird eine Gas-Mitteldruckleitung, am Sirnauer Hof vorbei, nach Berkheim verlegt.
Zur weiteren Sicherung der Gasversorgung wird die Gas-Mitteldruckleitung von Berkheim bis zur Straße Nellingen-Denkendorf verlängert und dort in die vorhandene Gas-Mitteldruckleitung eingebunden.
1983 Am 3. Oktober wird die Erdgas-Übergabestation in Sirnau, bei der Körsch, in Betrieb genommen.
Die seitherigen Mischgas-Versorgungsgebiete werden auf Erdgasversorgung umgestellt. Im selben Jahr werden die Versorgungsgebiete Parksiedlung, Nellingen, Zollberg und Pliensauvorstadt ebenfalls auf Erdgas umgestellt.
1984 Zwischen der Erdgas-Übergabestation Sirnau und der neu gebauten Regleranlage Schwertmühle wird eine Gashochdruckleitung gebaut. Von dieser Reglerstation aus wird das übrige Stadtgebiet auf Erdgas umgestellt.
Die Umstellung aller Gasgeräte erfolgt durch eine Fachfirma wobei gleichzeitig jeder einzelne Haushalt mit einem Gasdruckregler ausgestattet wird um einen gleichmäßigen Gasdruck zu gewährleisten.
Nach der Umstellung werden die Mischanlage Schwertmühle sowie die Anlagen im Werk, außer Betrieb genommen.
Der 12.000 m³ fassende Niederdruckgasbehälter im Werk wird abgebrochen. Das seitherige Gebäude der Spaltanlage wird umgebaut, sodass Werkstätten usw. entstehen können.
1985 In der Anlage Schwertmühle werden die seither als Flüssiggasspeicher benutzten Erdtanks teilweise zur Erdgasspeichern umgebaut.
1986 Nach Verhandlungen mit der Gemeinde Aichwald wird bei der Eisernen Hand eine Erdgas-Übergabestation erstellt und eine Gas-Hochdruckleitung zu den Ortsteilen Aichschieß und Schanbach gebaut. Am 7. Oktober geht die Erdgasversorgung der Ortsteile Aichschieß und Schanbach in Betrieb.
1987 Nach fast zweijährigen Verhandlungen werden am 28.9. die Verträge zur Wärmeversorgung der US-Kasernen Nellingen Barracks und Funkerkaserne unterschrieben.
1988 Die ehemalige Flüssiggas-Luftmischanlage Schwertmühle wird so umgebaut, dass die Erdgasspitzen mit einer Zumischanlage abgedeckt werden können.
Für die Übernahme der Wärmeversorgung der Kaserne Nellingen und der Funkerkaserne Esslingen bauen die Stadtwerke Esslingen je ein Heizwerk, das mit Erdgas betrieben wird.
1989 Am 17. Februar ist Richtfest für das neue Verwaltungsgebäude der SWE.
Der Ortsteil Aichelberg von Aichwald wird an das Erdgasversorgungsnetz angeschlossen.
Im Oktober gehen die Erdgasheizwerke für die US-Kasernen Nellingen Barracks (26 MW) und die Funkerkaserne (5 MW) in Betrieb.
1990 Einzug ins neue SWE Verwaltungsgebäude.
1993 Erstellung einer zentralen Heizanlage mit Erdgasbrennwertkesseln und thermischer Solarenergieanlage in der Wohnanlage Burgweg in Köngen
Fertigstellung eines Betriebs- und Wohngebäudes im Betriebsteil Schwertmühle.
1994 Zum 1.1. beteiligt sich die Fernwärme Esslingen GmbH (FWE), eine Tochter der Neckarwerke AG, an den SWE. Zum einen wird dadurch die Eigenkapitaldecke der SWE gestärkt und eine gesunde Basis für zukünftige Investitionen geschaffen, zum anderen erweitert sich das Energieangebot der SWE. Mit der Verzahnung von Erdgas und Fernwärme werden nun zwei wichtige Energieträger in Esslingen aus einer Hand geplant und betrieben.
Die Geschäftsführung der SWE wird erweitert.
bisher: technischer Direktor Regierungs-Baumeister Martin Schwesig
neu hinzu: kaufmännischer Direktor Dr. jur. Klaus Rilling
Erweiterungsbau Lagergebäude
1995 Abbruch und Umbau der Heizzentrale im Scharnhauser Park.
Abriss Reinigergebäude auf dem Betriebsgelände der SWE und Schaffung zusätzlicher Parkflächen.
Das Energieangebot der SWE wird erweitert. Nahwärmeversorgung (Erdgas + Solarenergie) im Neubaugebiet Burgweg in Köngen.
Der Trinkwasserhochbehälter aus dem Jahre 1875 auf der Esslinger Burg mit einem Fassungsvermögen von 1.600 m³ ist veraltet und viel zu klein für eine sichere Versorgung der Esslinger Bürger mit Trinkwasser.
Am 27. Juni ist der Spatenstich zum Neubau eines größeren Trinkwasserhochbehälters mit einem Fassungsvermögen von 4.400 m³.
1996 Beginn mit der Verlegung von Nahwärmeversorgungsleitungen im Scharnhauser Park.
Verlegung von Nahwärme- und Wasserversorgungsleitungen im Neubaugebiet ehemalige Funkerkaserne.
Bau einer Erdgastankstelle für SWE-Fahrzeuge.
Im Beisein zahlreicher Gäste nehmen am 5. November OB Ulrich Bauer und Direktor Martin Schwesig den Trinkwasserhochbehälter auf der Esslinger Burg in Betrieb.
1997 Erdgas als Treibstoff für Kraftfahrzeuge bietet die Chance, die verkehrsbedingten Schadstoffbelastungen vor allem in Ballungsräumen und innerstädtischen Gebieten zu senken. Die SWE rüsten 5 Firmenfahrzeuge auf den umweltschonenden Treibstoff Erdgas um.
1998 Umbau der Heizzentrale der ehemaligen Kasernen Funkerkaserne und Becelaerekaserne für die Nahwärmeversorgung.
Altlastensanierung im SWE Betriebsgelände.
Zum 31.12. geht der technische Direktor der SWE Martin Schwesig in den Ruhestand.
1999 Am 1. März wird Dipl. Ing. (FH) Wolfgang Lotz neuer technischer Direktor der SWE.
Die SWE setzen auf den Treibstoff Erdgas und eröffnen am 23.10. eine öffentliche Erdgastankstelle auf dem Firmengelände.
Verlegung von Nahwärmeversorgungsleitungen auf dem Gelände der Becelare Kaserne.
2001 Seit 1. Januar sind die Esslinger Bäder vollständig in die SWE eingegliedert worden.
Die SWE sind somit nicht nur wie bisher deren Betriebsführer sondern wirtschaftlicher Eigentümer geworden.
2001 Im Dezember ging das erste Blockheizkraftwerk (BHKW) der SWE in Esslingen-Berkheim in Betrieb. Es versorgt dort das Hallenfreibad und das Altenpflegeheim mit Wärme und Strom. Künftig sollen auch noch die Osterfeldhalle und die Schillerschule an das BHKW mit angeschlossen werden.
2002 Im November wurden die Osterfeldhalle, die Schillerschule und die Gebäude Badstraße 2+4 an die Nahwärmeheizzentrale im Halllen - Freibad Berkheim, in welchem seit Dezember 2001 ein Blockheizkraftwerk betrieben wird, angeschlossen.
2003 Vom 11. März bis 14. März wurde die Kapazität der Erdgastankstelle durch die massiv gestiegene Nachfrage auf das Dreifache erweitert. Zu dieser Zeit umfasste der Fuhrpark der SWE 54 Fahrzeuge, wobei 35 davon mit Erdgas betrieben wurden.
2003 Bau einer 1480m langen Wasserleitung vom Hochbehälter Parksiedlung zum Pumpwerk Weil. Dadurch sichern die SWE die Trinkwasserversorgung und können bei Problemen zwischen der Landeswasserversorgung und der Bodenseewasserversorgung umstellen. Gleichzeitig wurde die Gasversorgungssicherheit erhöht, indem auch eine Gasleitung mitverlegt wurde, wodurch die Versorgung der Firma DaimlerChrysler auf eine solide Basis gestellt wurde.
2004 Am 01.01. änderten die SWE ihre Gesellschaftsform und heißen seit dem mit vollem Namen:"Stadtwerke Esslingen am Neckar GmbH & Co. KG."
2004 Erster Spatenstich am 16. April 2003 und offizieller Baubeginn der umweltfreundlichen Holzfeuerungsanlage im Scharnhauser Park. Nach 14 Monaten Bauzeit und Kosten von 5,2 Millionen Euro ging das Holzheizkraftwerk (HKS) am 28. Juni 2004 offiziell in Betrieb. Das HKS erzeugt 80 Prozent der Wärme für den Ortsteil Scharnhauser Park und erzeugt im Endausbau 5,4 Millionen kWh Strom, gleichzeitig spart das HKS jährlich 25 Millionen Kilowattstunden Erdgas.
2004 Im Januar wurde mit dem ersten der drei Bauabschnitte im Merkel´schen Bad begonnen. Dazu gehören der Umbau der Umbau des Therapiezentrums und die Erweiterung der Sauna. Diese umfassenden Sanierungsarbeiten belaufen sich auf ca. 5,15 Millionen Euro. Planmäßiges Ende der Arbeiten im Dezember 2005.